Erfahrungsbericht eines Ackerbau-Betriebs aus Lünen
"Ich bewirtschafte einen Ackerbau-Betrieb mit 160 Sauen und Schweinemast in Lünen. Mein Ehemann geht einer außerbetrieblichen Tätigkeit nach und seit 5 Jahren beschäftige ich einen Mitarbeiter in Teilzeit. An einzelnen Tagen wird es dennoch schwierig, alle anstehenden Arbeiten zu erledigen. Daher habe ich mich direkt im Mai für die Beschäftigung eines AGZ-Mitarbeiters entschieden. Er kommt an einem festgelegten Tag pro Woche. In Absprache mit den anderen Betrieben, in denen er arbeitet, kann dieser Tag auch variieren. Der Mitarbeiter erledigt in der Regel Routine-Arbeiten, in denen er eingearbeitet ist.
Für mich bedeutet das eine gute Arbeitsentlastung. Einmal pro Monat bekomme ich eine Rechnung vom AGZ und brauche mich um keine Lohnabrechnung zu kümmern. Ich nutze die gewonnene Zeit zur Erledigung der Büroarbeit – und für meine Familie!"
Erfahrungsbericht des Betriebs Adam-Schulze zur Wiesch GbR, Bad Sassendorf
"Seitdem der AGZ Soest-Ruhr-Lippe eG im Mai 2009 die Geschäftstätigkeit aufgenommen hat, beschäftigen wir tageweise einen AGZ-Mitarbeiter. Zum Betrieb gehören 500 Zuchtsauen und 2000 Aufzuchtplätze – in diesem Bereich wird der Mitarbeiter überwiegend eingesetzt. Im 3-wöchigen Rhythmus überwacht er die Abferkelungen, macht die Erstversorgung der Ferkel , hilft beim Absetzen und reinigt auch Stallabteile. Wenn’s woanders brennt, hilft er auch dort aus. Innerhalb von 3 Wochen arbeitet er 5,5 Tage auf dem Betrieb.
Betriebsleiter Philipp Schulze zur Wiesch mit AGZ-Mitarbeiter Jürgen Engelmann
Für uns hat diese Art von Mitarbeiterbeschäftigung den Vorteil, dass wir Hilfe an den Tagen bekommen, an denen sie benötigt wird und arbeitsmäßig entlastet werden. Die gewonnene Zeit nutzen wir einerseits dafür, um den Betrieb weiter nach vorn zu bringen, andererseits ein Stückchen mehr Lebensqualität zu haben."

